Balus Cave

10.000 € für die Hunderettung: Warum dieses Projekt eure Stimmen braucht (und nicht nur unser Geld).

Liebe Community,

wer mich und meine Familie kennt, weiß, dass der Tierschutz für uns keine temporäre Herzensangelegenheit ist, sondern eine feste Verpflichtung. Momentan laufen im Hintergrund drei große Projekte parallel:

  1. Bosnien: Wir sammeln aktuell 10.000 € via GoFundMe für den Godfather of Dogs, um die Hunderettung vor Ort massiv zu unterstützen.

  2. Rumänien: Das nächste, riesige Etappenziel steht in der Planung. Wir wollen 100.000 € mobilisieren, um eine komplette Tötungsstation zu kaufen. Das Ziel: Die Station schließen, sie in ein sicheres Zentrum umwandeln und flächendeckende Kastrationen stattfinden zu lassen, anstatt Leben auszulöschen.

  3. Projekt 3: Ein weiteres, drittes Tierschutz-Projekt wird von meiner Tochter komplett privat finanziert. IMG_9831

An dieser Stelle möchte ich eine Frage absolut transparent und ehrlich beantworten, die dem einen oder anderen vielleicht durch den Kopf geht: „Wenn ihr die finanziellen Mittel habt, warum bezahlt ihr die 10.000 € für Bosnien nicht einfach aus eigener Tasche und hakt die Sache ab?“

Die Antwort ist simpel: Weil wir die Kraft einer echten Gemeinschaft brauchen. Ja, wir könnten den Scheck morgen ausstellen. Das Problem wäre gelöst – aber nur für den Moment und nur im Kleinen. Für das, was wir langfristig vorhaben, reicht das Geld Einzelner nicht aus. Wir brauchen eine Bewegung.

Hier sind die drei Gründe, warum wir uns ganz bewusst für den Weg über GoFundMe entschieden haben:

1. Algorithmen lieben Erfolg (und die Tiere brauchen Sichtbarkeit)

Plattformen wie GoFundMe funktionieren nach einem klaren Prinzip: Erfolgreich abgeschlossene Projekte generieren enorme Reichweite. Wenn die Plattform sieht, dass sich hunderte Menschen zusammenschließen, um ein Ziel von 10.000 € in kürzester Zeit zu erreichen, pusht der Algorithmus die Kampagne. Diese Sichtbarkeit ist die härteste Währung im Tierschutz. Sie sorgt dafür, dass das Leid der Straßenhunde in Bosnien und Rumänien gesehen wird – weit über unseren eigenen Tellerrand hinaus.

2. Das Fundament für das 100.000-Euro-Projekt

Die Übernahme der Tötungsstation in Rumänien ist ein Mammutprojekt. 100.000 € treibt man nicht mal eben im Vorbeigehen auf. Um dieses Ziel zu erreichen, brauchen wir eine aktive, vertrauensvolle und engagierte Community, die zeigt: Wir stehen zusammen und wir können Großes bewegen. Das Bosnien-Projekt ist unser gemeinsamer Beweis, dass wir als Team funktionieren. Ein erfolgreich abgeschlossenes erstes Projekt ist das beste Signal an größere Spender und Unterstützer, die wir für Rumänien brauchen werden.

3. Geteilte Verantwortung schafft bleibenden Impact

Wenn ein Einzelner alles bezahlt, schauen alle anderen nur zu. Wenn sich aber 500 oder 1.000 Menschen mit jeweils 5, 10 oder 50 Euro beteiligen, entsteht eine kollektive Energie. Jeder, der einen Euro beiträgt, wird Teil der Rettungsgeschichte. Ihr spendet nicht an uns – ihr spendet mit uns für die Hunde.

Wir investieren selbst viel Geld, unzählige Stunden Arbeit und Herzblut in diese Projekte. Aber die Welt verändern können wir nur, wenn wir die Community aktivieren. Jeder Beitrag, jedes Teilen des Links und jedes Wort der Unterstützung zeigt den Algorithmen und der Welt: Wir meinen es ernst.

Lasst uns das Projekt für Bosnien gemeinsam ins Ziel bringen – als starkes Fundament für das, was in Rumänien noch vor uns liegt.

Danke für euren Support und eure Ehrlichkeit.

Euer Tom