Sonos Play – selbst meine Sonos-Sucht hat Grenzen
Ich mag Sonos. Vielleicht ein bisschen zu sehr.
Andere Menschen sehen einen neuen Lautsprecher und denken: „Aha, ein neuer Lautsprecher.“
Ich sehe einen neuen Sonos und denke: „Wo könnte ich den noch hinstellen?“
Und genau deshalb ist der neue Sonos Play gefährlich. Nicht weil ich ihn brauche, sondern weil Sonos ziemlich gut darin ist, mir einzureden, dass irgendwo in meinem Leben noch ein Lautsprecher fehlt.
Nur hat der Play bei mir ein Problem: Sein Arbeitsplatz ist bereits besetzt.
Soll es klein und mobil sein, nehme ich den Roam. Soll es mobil sein und trotzdem ordentlich Wumms haben, gibt es den Move. Und im Haus stehen mit Era 100, Era 300 und Five ohnehin genügend Kandidaten herum, die sich um meine musikalische Versorgung kümmern.
Was genau soll der Play also bei mir machen?
Zwischen Roam und Move sitzen und hübsch aussehen?
Das kann er vermutlich hervorragend. Für 349 Euro ist mir „hübsch dazwischenstehen“ dann aber doch etwas zu wenig.
Natürlich kenne ich mich. Irgendwann werde ich einen Test lesen, jemand wird schreiben, dass der Play „erstaunlich erwachsen“ klingt, und fünf Minuten später werde ich überlegen, ob nicht vielleicht doch im Bad, Flur oder neben dem Bett …
NEIN, BALU!
Ich brauche keinen Sonos Play.
Ich habe Roam 2. Ich habe Move 2. Ich habe Era 100. Ich habe Era 300. Ich habe Five.
Und irgendwann muss auch ein Sonos-Fan akzeptieren:
Eine Lücke im Produktportfolio ist noch lange keine Lücke im Haus.
Verdammt. 😁