Es kommt immer wieder vor, dass mich Leute fragen: „Sag mal, wo ist eigentlich eure Firmen-Website? Warum findet man auf LinkedIn fast nichts über deine Projekte? Wie macht ihr überhaupt Marketing?“
Die kurze Antwort lautet: Gar nicht. Jedenfalls nicht so, wie es das Lehrbuch für digitales Marketing predigt. Auf dieser Seite erfährst du, warum das so ist und nach welchen Spielregeln wir arbeiten.
1. Warum wir als Vermieter keine Firmen-Website brauchen
Wenn wir spezialisierte Gewerbeimmobilien im Bestand haben oder entwickeln, brauche ich keine bunte Landingpage mit Call-to-Action-Buttons, auf der sich Leads eintragen. Wir wissen genau, welche Flächen wir haben, wir kennen die Märkte, und wir gehen gezielt und direkt auf die Mieter zu, für die diese Objekte einen echten Mehrwert bieten. Punkt.
2. Luxus-Resorts: Mundpropaganda statt KI-Standard
Noch extremer ist es im Bereich der Luxus-Resorts. In diesem Segment bringt dir SEO-Optimierung oder ein flashy Social-Media-Kanal gar nichts. Hier zählt ausschließlich eines: ein intaktes Netzwerk, persönliche Empfehlungen und echte Betreuung.
Wenn wir von persönlicher Betreuung sprechen, meinen wir das wörtlich. Im Zeitalter von KI-Chatbots und automatisierten Sprachassistenten setzen wir im direkten Kundenkontakt bewusst auf den Menschen. Wer mit uns Geschäfte macht, spricht mit einem Menschen aus Fleisch und Blut, der Entscheidungen treffen kann und nicht mit einem Algorithmus.
3. Meine zwei digitale Orte
Was meine Online-Präsenz angeht, trenne ich strikt zwischen zwei Räumen:
Der private Bereich: Ein privater Blog, ausschließlich für die Familie und engste Freunde. Was dort steht, geht die Öffentlichkeit schlicht nichts an.
Dieser öffentliche Blog: Mein Ort für Gedanken, die den Rahmen von X sprengen oder längerfristig von Interesse sind. Hier schreibe ich auf, wie es bei uns abläuft und wie wir die Dinge angehen.
- Die Sache mit dem „Paulanergarten“ Mir ist bewusst, dass manche Hater die hier geteilten Geschichten und Einblicke gerne als „Paulanergarten“ abstempeln.
Damit kann ich wunderbar leben. Wer Substanz nicht von Seemannsgarn unterscheiden kann, darf sich gerne weiter in seinem eigenen Weltbild einrichten. Wir brauchen keine digitale Dauerbeschallung, um exzellente Geschäfte zu machen. Am Ende zählt das Ergebnis, nicht die Klicks.